Software "In the Cloud" versus "On Premise" - Senken Sie Ihre Total Costs of Ownership

Intro

Werden die Kosten zwischen On-Premises Systemen und den SaaS Modellen verglichen, dann müssen zuerst alle direkten sowie indirekten Kosten, die in den beiden Deployment-Szenarien auftreten, realistisch quantifiziert werden. Aufgrund des kostentransparenten und flexiblen Abonnementsmodells, dem Wegfall einer Anfangsinvestition in Lizenzen und Hardware sowie der zeitnahen zur Verfügung-Stellung bieten die SaaS Lösungen in der Regel einen großen Kostenvorteil gegenüber den klassischen Systemen. Die meisten Kunden entscheiden sich für Cloud Lösungen, da sie ihre TCOs senken möchten.

"TCO ist die Abkürzung für Total Cost of Ownership und bedeutet übersetzt Gesamtbetriebskosten. Unter TCO werden nicht nur die Anschaffungskosten einer Software verstanden sondern auch Kosten für Hardware, IT-Personal und Wartungsunterhaltberücksichtigt. Dazu kommmen Kosten für die Lizenzen, Installationen, Upgrades und Schulungen und der Energieverbrauch. Dank dieser Methode lässt sich schnell und einfach feststellen, warum ein cloudbasierte SaaS (Software as a Service) Lösung im Vergleich zu On-Premise (Lokalen) Modellen preiswerter für den Kunden sind."

Jedoch setzt diese Vorgehen voraus dass man ehrlich und transparent die vorhandene IT Infrastruktur auf Leistungsfähigkeit und vor allen auf Betriebssicherheit hin beurteilt. Ein Betrieb eigener Infrastruktur setzt in der Regel ein hohes Mass an Investitionen voraus, um einen Vergleich mit seriösen Cloud Angeboten standzuhalten. Diese lokale Infrastruktur muss 24/7 bei vergleichbarer Verfügbarkeit und Datensicherheit gegen das Cloud Modell gerechnet werden. Es macht spätestens beim ersten Ausfall und Datenverlust keinen Sinn dabei Abstriche gemacht zu haben. Hinzu kommt die Verschärfung der Haftungsfrage gemäß den Vorgaben der DGVSO. Diese Vorgaben haben uns bei sonixc in Verbindung mit einem durchgeführten internen Kostenvergleich dazu bewogen ganz auf das Angebot von Microsoft Azure im deutschen Rechenzentrum der Telekom zu setzen. Die bisherigen erheblichen Investionen in Hardware werden komplett abgeschrieben. Dies ist in der Hauptsache eine Entscheidung in Sinne unserer Kunden. Nur so können wir bei sonixc verantwortungsvoll und sicher den Betrieb der Infrastruktur gewährleisten und uns auf das Kerngeschäft der Softwareentwicklung und Bereitstellung konzentrieren. Der im Vorfeld der für uns sehr wichtigen Entscheidung vorgenommenen ungeschönte Kostenvergleich hat dabei eins ganz klar gemacht: Bei einem verantwortungsvollen Umgang mit den uns zur Verfügung gestellten Daten der Kunden und in Anbetracht der zunehmenden Risiken beim Betreiben von Infrastruktur in Eigenverantwortung überwiegen die Risiken bei weitem kurzfristige Renditeüberlegungen. Daher wurden die Systeme zu Microsoft Azure migriert und sämtliche Hard und Software für gekündigt und stillgelegt.
Im Vorfeld dieser Entscheidung haben wir intensiv mit unseren Partnern diskutiert und zahlreiche Studien gelesen. Diese Erkenntnisse gepaart mit eigene Beobachtungen legen den Schluss nahe, dass Software gerade im Enterprise Segment aufgrund der offensichtlichen Vorteile in einigen Jahren ausschliesslich aus der Cloud bezogen werden wird. Ein in Teilen erschreckendes Szenario, da die Macht der Cloud Anbieter zunehmend grösser wird, aber zugleich eine unaufhaltsame Entwicklung vergleichbar zu vielen Umwälzungen die der zunehmende Einsatz von Digitalsierungstechnologie nach sich zieht.

Wie setzen sich nun TCO bei der Beschaffung von Software On-Premise (Lokal) zusammen?

Grob betrachtet sind dies zwei Blöcke: Einerseits die Aufwendungen für die Anschaffung, andererseits die darauffolgenden Betriebskosten.
Zu den Anschaffungskosten zählen folgende Faktoren:

  • Software-Kosten (Lizenzen, ggf. Kosten für zusätzliche Tools, Virenschutz)
  • Hardware-Kosten (Endgeräte, Server, Netzwerkinfrastruktur, NAS/SAN Systeme, Bandlaufwerke, USV, Notstromaggregate, Firewall...)
  • Kosten des Rechenzentrums (Der Vergleich mit dem Betrieb in zweckentfremdeten Räumen verbietet sich hier von selbst)
  • Kosten des Auswahlprozesses (externe Berater, Workshops etc.)
  • Customizing- und Anpassungskosten
  • Einführungskosten (Projektmanagement, Datenmigration, Schulungen etc.)
    Bei den Betriebskosten sind im Wesentlichen folgende Punkte zu nennen:
  • Support-Kosten (Hotline)
  • Infrastruktur-Kosten (Räume, Reparaturen, Erneuerung von Hardware)
  • Systemwartung (Wartungsverträge)
  • Updates (insbesondere Release-Wechsel)
  • Personalaufwände und Kosten für externe Dienstleister
  • Weiterentwicklung (z. B. neue Funktionen, Module oder Schnittstellen)

Im klassischen On-Premise-Umfeld sind insbesondere Release-Wechsel hochkritisch. Zwar werden in der Praxis bei vielen Unternehmen diese umfangreichen Änderungen eine gewisse Zeit geschoben, jedoch spätestens, wenn das aktuelle Release nicht mehr unterstützt wird, muss der Wechsel jedoch erfolgen. Der Aufwand hierfür ist teilweise enorm. Meist ist sogar neue Hardware erforderlich, um die Anforderungen erfüllen zu können.
On-Premise und SaaS: deutliche Unterschiede bei der TCO-Betrachtung
In vielen Fällen stellt sich bei einer bevorstehenden Software-Einführung die Frage, ob ein On-Premise-System oder ein SaaS-Modell (Software as a Service) wirtschaftlicher ist. Auch hier können die Total Cost of Ownership Antworten liefern, wenngleich sich die Kostenzusammensetzung der beiden Varianten völlig unterschiedlich darstellt. Bei einem Betrachtungszeitraum von 5 Jahren kann davon ausgegangen werden, dass bei On-Premise-Systemen lediglich 23 Prozent der Gesamtkosten auf Software-Lizenzen entfallen. Der wesentlich größere Teil (77 Prozent) betrifft sonstige Kosten wie Hardware, Personal und Implementierung. Bei SaaS-Lösungen werden hingegen etwa 73 Prozent der Gesamtkosten durch die regelmäßige Gebühr (Miete) verursacht. Nur 27 Prozent entfallen auf Dinge wie Customizing und Schulungen. Dies bedeutet, dass im SaaS-Umfeld mit deutlich weniger „versteckten“ Kosten zu rechnen ist.
Um einen Vergleich zwischen On-Premise und SaaS durchführen zu können, müssten zunächst alle direkten und indirekten Kosten beider Modelle realistisch ermittelt werden. Das ist ein oft aussichtloses Unterfangen. Meist wird mit dem "Eh-Da" Argument eine seriöse Gesamtbetrachtung im Ansatz ad Acta gelegt. Jedoch werden dann oft seitens der IT sofort mangelnde Ressourcen ins Spiel gebracht, sofern es um die konkrete Umsetzung geht.
Tatsächlich ergeben sich bei SaaS-Lösungen in der Regel finanzielle Vorteile. Zudem sind die Kosten cloudbasierter Angebote zudem besser abschätzbar, da unerwartete Faktoren wie Lizenzupgrades oder technische Probleme nicht hinzukommen.
Jedoch der entscheidende Vorteil wird oft ausser Betracht gelassen. Sofern das SAAS-Angebot von einem serösen Anbieter kommt, ist mit wesentlich weniger Unterbrechungen der Nutzung zu rechnen.
Diese Kosten des Ausfalls der Software können zwar nur schwer kalkuliert werden, müssen aber bei lokalen Lösungen zum Ansatz gebracht werden. Wenn dann die projektierte lokale Lösung nicht den geschäftskritischen Anforderungen an Verfügbarkeit und Sicherheit standhält, sollte die Entscheidung einfach gefällt werden können.

Warum Unternehmen auf die sonixc Cloud Lösungen setzten:

  • Die Lizenzkosten der sonixc Cloud Lösungen bieten eine der besten Preis/Leistungs Verhältnis im Vergleich zu den Mitbewerbern unter Einbeziehung der TCOs
  • Dank der vorhandenen Konnektoren, die eine Anbindung der verschiedenen CRM und ERP Systeme ermöglichen, ist eine Implementierung schnell und günstig möglich
  • Die sonixc Cloud Lösungen sind mit allen gängigen Systemen, wie zum Beispiel von SAP, Oracle, Salesforce und Microsoft kompatibel
  • Das SaaS Modell von sonixc besitzt geringere laufende Kosten als die On-Premises-Softwares und zeichnet sich durch niedrige Wartungs- und Supportkosten aus.
  • Nutzer der Cloud Lösungen von sonixc können ihren Kunden und Technikern eine hochverfügbare, sichere vollständig mobile und webbbasierte Plattform zur Verfügung stellen

In der folgenden Tabelle wird eine Neuanschaffung der notwendigen Infrastruktur mit Rechenzentrum kalkuliert. Eine der jeweiligen tatsächlichen Situation angepasste Berechnung kann nur in Kenntniss der tatsächlich vorhandenen und/oder geplanten Hardware vorgenommen werden. Nicht mit enthalten sind aus Vereinfachungsgründen die Abschreibungen und Ausfälle der Hardware.
TCO-Kostenvergleich

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